Sich einmischen, mitreden und mitdiskutieren ist noch längst nicht an allen Schulen selbstverständlich. Häufig sind Schülerinnen und Schüler, obwohl sie die größte Gruppierung in der Schule darstellen, bei wichtigen Entscheidungen kaum eingebunden. Wie sieht’s bei euch aus?
Die „Werkstatt für Schülervertretungsarbeit“ unterstützt demokratische Schulentwicklung und hat die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler bei ihrer SV-Arbeit zu helfen, dass sie spannend und effektiv gestaltet wird und sich das Engagement auszahlt.
Warum Schülervertretungsarbeit?
Die Schule bildet über viele Jahre den Lebensmittelpunkt junger Menschen. Hier verbringt man die meiste Zeit, hier findet man Freunde und hier sollte man auch für das Leben lernen. Deswegen ist es wichtig, dass man sich in der Schule wohl fühlt.
Um das zu gewährleisten und aktiv am Schulgeschehen mitzuwirken, gibt es die Schülervertretung (SV). Hier können Schülerinnen und Schüler ihr Recht auf Mitbestimmung nutzen und sich für ihre Ideen und Projekte stark machen. Außerdem lernt man in der SV praktische Dinge für das weitere Leben: Teamarbeit, Projektorganisation, politisches Denken und argumentieren, um nur einige zu nennen.
Was macht die „Werkstatt für Schülervertretungsarbeit“?
Im Rahmen der „Werkstatt für Schülervertretungsarbeit“ werden für Schülervertretungen aller Schultypen KickOff-Seminare für den motivierten Start der Zusammenarbeit, Arbeitswochenenden zur Intensivierung der bisherigen Arbeit und Projekttage an der Schule durchgeführt. Andere interessierte Projektgruppen und Klassenverbände setzen sich im Seminar „Demokratie und Schule“ mit Partizipations- und Mitbestimmungsmöglichkeiten auseinander. Ebenfalls unterstützt wird die Einführung eines Klassenrates mit begleitenden Seminaren und Projekttagen an der Schule. Seminarwochenenden mit Schülerzeitungen, Schulkonferenzen, Gesamtkonferenzen und Gesamtelternvertretungen finden ebenfalls statt.
Außerdem können Schülervertretungen, eine Gruppe Engagierter oder auch der Schulsprecher/-in und seine/ihre Stellvertreter/-innen individuell vor Ort beraten werden, bspw. bei der Vorbereitung der nächsten Sitzung oder bei der Organisation von Projekten.